Osteoporose/Frakturen

Osteoporose - Knochenschwund

Die Osteoporose (osteo=Knochen, Porus=Tuffstein) ist eine häufige Erkrankung des Knochens im Alters, die ihn für Frakturen anfällig macht. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur.

Häufige Folgen der Osteoporose sind Knochenbrüche:
  • Wirbelkörpereinbrüche
  • Hüftgelenksnahe Oberschenkelknochenbrüche
  • Handgelenksnahe Speichenbrüche
  • Oberarmkopfbrüche
  • Beckenbruch

Außerdem besteht eine vermehrte Anfälligkeit für Frakturen an anderen Stellen des Skeletts.

Diagnostik:

Zur Diagnose wird die Knochendichtemessung herangezogen, bei der der T-Wert ermittelt wird. Dies ist ein statistischer Wert, der einen Vergleich des gemessenen Knochendichtewertes mit der Population junger erwachsener Frauen und eine Aussage zum Bruchrisiko ermöglicht.

Technik der Knochendichtemessung:
  • DXA oder DEXA
  • Quantitative Computertomographie
Behandlungsmöglichkeiten und Prävention:

Körperliche Aktivität schützt vor Knochenschwund. Daneben fördert ausreichendes Sonnenlicht die Vitamin-D-Produktion der Haut.
Zur Prävention trägt eine vermehrte Calcium-Aufnahme von etwa 1 g/Tag bei.
Als Bestandteil der Basistherapie empfehlen die internationalen Leitlinien ferner die Einnahme von Vitamin D.
Medikamentöse Therapie